Freitag, 4. Oktober 2013

Großen Preis von Korea, Yeongam, 03. – 06. Oktober 2013

P ZERO MEDIUM UND SUPERSOFT ERÖFFNEN STRATEGIEVIELFALT BEIM GRAND PRIX VON KOREA


 Medium P Zero White und den supersoften P Zero Red. Dabei weist der Circuit in Yeongam einen völlig anderen Charakter auf: Schnelle und langsamere Kurven sowie technisch anspruchsvolle Passagen und Geraden wechseln einander ab. Seit seinem Grand Prix-Debüt im Jahre 2010 wird der 5,165 Kilometer lange Circuit gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Für die Reifen stellt dies kein Problem dar, doch werden die Nackenmuskeln der Fahrer zusätzlich belastet.
Abgesehen vom jährlichen Formel 1-Rennen wird die Strecke nur selten genutzt und wird über das Rennwochenende durch den Reifenabrieb immer mehr Grip aufbauen. Daher verändert sie sich im Laufe des Rennwochenendes stark. Die Kombination aus mittleren und supersoften Reifen, die in dieser Saison zum vierten Mal eingesetzt wird, ermöglicht den Fahrern maximalen Speed im Qualifying und garantiert den Teams zugleich ein breites Spektrum taktischer Möglichkeiten in der Rennstrategie.
Paul Hembery: “Die diesjährige Nominierung weicht von der des vergangenen Jahres ab, als wir die soften und supersoften Slicks für Korea festlegten. In der aktuellen Kombination ergänzen sich die unterschiedlichen Charakteristiken der Mischungen des momentanen Portfolios am besten.


Wir gehen davon aus, dass die Rundenzeiten der beiden gewählten Mischungen ähnlich wie in Singapur deutlich voneinander abweichen. Das soll die Teams dabei unterstützen, einige interessante Strategien zu entwickeln.
Die Strecke in Korea bietet einen interessanten Mix aus schnellen und langsameren Abschnitten. Von allen Circuits, auf denen die supersoften P Zero-Slicks genutzt werden, wirken hier die höchsten Seitenkräfte auf die Reifen ein, das richtige Reifenmanagement wird also wieder einmal sehr wichtig sein. Von hoher Bedeutung sind für die Teams die Daten, die in den freien Trainings gewonnen werden. Das gilt insbesondere für das Beurteilen des Verschleißes und der Stufen des Leistungsabbaus jeder Mischung bei unterschiedlich schweren Tankfüllungen. Die richtige Interpretation dieser Daten fürs Rennen bildet den Schlüssel zur Entwicklung einer erfolgreichen Strategie. Welchen gravierenden Unterschied es macht, über die richtige Strategie zu verfügen, sahen wir in Singapur. Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Safety Car-Phase in Korea geringer ist, wird sie bei den Vorbereitungen der Teams für das Rennen eine wichtige Rolle spielen. Zumal die Weltmeisterschaft jetzt in ihre entscheidende Phase eintritt und es auf jeden Faktor ankommt.“
Jean Alesi: “Ich bin in Korea kein Rennen gefahren, aber ich habe von den Piloten viel Positives gehört. Das ist ermutigend. Denn als die neue Generation der Circuits aufkam, waren diese Strecken zunächst nicht besonders beliebt. Doch nun scheint es eine andere Philosophie zu geben, die sicherstellt, dass sämtliche Tracks auch echte Fahrer-Circuits sind. Das Interessante an diesem Rennen ist die Nominierung der Reifen-Mischungen. Sie ist dieselbe wie in Singapur, wo wir ein sehr gutes Rennen sahen. Der Unterschied zwischen den Rundenzeiten der beiden Mischungen ist groß. Einige Fahrer sind in der Lage, daraus einen Vorteil für ihre Strategie-Entwicklung zu ziehen. Was wir in Singapur ebenfalls beobachten konnten, war die Haltbarkeit der supersoften Slicks.



Obwohl es sich um die weichste Mischung im Portfolio handelte, konnten die Piloten damit ohne nennenswerte Performance-Einbußen relativ lange Stints fahren. Ich gehe davon aus, dass es in Korea ähnlich sein wird.“
Der Circuit und die Reifen
Das für die Reifen kritischste Merkmal der Strecke in Yeongam sind die Hochgeschwindigkeits-Kurven und die Zonen, in denen es zu heftigen Bremsmanövern kommt. Hier werden maximalen Brems- bzw. Verzögerungskräfte bis 5,2 G erreicht. Durch die Lastwechsel wirken Vertikalkräfte auf die Vorderreifen, die einem Druck von über 900 Kilogramm entsprechen.
Darüber hinaus müssen die Slicks auch hohen Seitenkräften standhalten. So erfolgt zwischen den Kurven 7 und 8 ein Richtungswechsel bei 270 km/h. Dabei fließt in der Spitze eine laterale Energie von 4,4 G durch die belasteten Reifen. Die rapiden Richtungswechsel erfordern maximale Strukturfestigkeit, um eine hohe Lenkpräzision zu gewährleisten und dem Fahrer dabei zu helfen, die Ideallinie zu halten.
Eine weitere schwierige Passage ist die Abfolge der langsameren Kurven 15 bis 17. Dabei nutzen die Fahrer die Kerbs auf der Innenseite der Kurve, was die Struktur der entsprechenden Reifen belastet. Zugleich wird es in dieser Phase für die gegenüberliegenden Reifen schwierig, Bodenhaftung zu halten. Um dieser Anforderung zu genügen, ist hoher mechanischer Grip erforderlich, den insbesondere die supersoften Slicks liefern.
.
Reifentechnik
Das aerodynamische Setup, das die Teams in Korea einsetzen werden, ähnelt dem von Singapur. Charakteristisch sind mittlere bis hohe Anpresskräfte, der rechte Vorderreifen muss auf dem koreanischen Circuit die meiste Arbeit verrichten.
In Korea kann es zu Graining kommen, insbesondere aufgrund des geringen Grips der Strecke zu Beginn des Wochenendes. Graining entsteht, wenn das Auto zu stark seitwärts rutscht. Dadurch entsteht auf der Lauffläche ein ungleichmäßiges Verschleißmuster, wodurch die Performance des Reifens beeinträchtigt wird.
Die Mehrzahl der Piloten setzte im vergangenen Jahr auf eine zwei-Stopp-Strategie. Lediglich drei Piloten hatten sich für einen bzw. drei Stopps entschieden. Die Top-10 starteten mit den supersoften Slicks ins Rennen, das Sebastian Vettel (Red Bull) gewann. Von jenen Fahrern, die den Grand Prix mit den soften Slicks begonnen hatten, erzielte Jean-Eric Vergne (Toro Rosso) die beste Platzierung. Von Rang 16 gestartet, kam er als Achter ins Ziel.



Bislang eingesetzte Mischungen PZero Red
PZero Yellow
PZero White
PZero Orange
Australien
Supersoft
Medium
Malaysia
Medium
Hart
China
Soft
Medium
Bahrain
Medium
Hart
Spanien
Medium
Hart
Monaco
Supersoft
Soft
Kanada
Supersoft
Medium
Großbritannien
Medium
Hart
Deutschland
Soft
Medium
Ungarn
Soft
Medium
Belgien
Medium
Hart
Italien
Medium
Singapur
Supersoft
Medium
Korea
Supersoft
Medium





Donnerstag, 3. Oktober 2013

Mercedes Benz 190/190E Special

Hallo liebe Leser demnächst erwartet euch ein lecker lecker Bericht über ein sehr bekannten und zuverlässigen Youngtimer - den legendären Mercedes Benz 190.
Mit vielen Bilder und technischen Facts dazu die ganze Palette mit Sonderaustattung Farben und und und.
Ein Bericht wie Ihr ihn noch nie gelesen habt - seit gespannt und "stay tuned" auf Auto Motor Tuning.



Bremskraftverstärker - Einleitung


Um das Bremsen bei einem Fahrzeug zu erleichtern bzw. besser zu dosieren wurde die Servokraft durch die Erfindung der Bremskraftverstärkers ei8ngeführt

Die Verstärkung der Fußkraft erfolgt durch:

•  Saugluft-Bremskraftverstärker,

•  Druckluft-Bremskraftverstärker oder

•  hydraulische Bremskraftverstärker.



Saugluft-Bremskraftverstärker

Der Saugluft-Bremskraftverstärker arbeitet mit dem Druckunterschied zwischen dem Druck im Ansaug­rohr des Viertakt-Ottomotors und dem Umgebungs­luftdruck

Typisch für den Saugluft-Bremskraftverstär­ker ist:

•   der im Durchmesser große Vakuumzylinder mit Membrankolben (Arbeitskolben) und

•   ein pneumatisches Steuerelement, das die Hilfskraft in Abhängigkeit von der zugeführten Fußkraft steuert.

Die zugeführte Fußkraft wird um das 2- bis 4fache verstärkt.
Bei Motoren die nicht den nötigen Unterdruck von 0,8 Bar im Ansaugrohr erzeugen können, wie z.B Diesel- und Zweitaktmotoren benöti­gen diese daher eine durch den Motor angetriebene Unter­druckpumpe, die den Unterdruck für den Bremskraftverstärker bereitstellen.




Mittwoch, 2. Oktober 2013

Gestufter Tandem-Hauptbremszylinder

Es ist wieder Zeit für ein bischen trockene jedoch hilfreiche Theorie, für ein Bauteil das sicherlich zu einem der wichtigsten im Auto zählt.



Der gestufte Tandem-Hauptzylinder hat für den Vorder- und Hinterachsbremskreis unterschied­liche Zylinderdurchmesser. Ist der Bremskreis für die Vorderachse defekt, so wirkt nun die Pedalkraft direkt auf den Kolben des Hinterachsbremskreises (kleine­rer Durchmesser). Beim intakten Hinterachsbremskreis, bei gleicher Pedalkraft, wirkt wegen des kleineren Zylinderdurchmessers ein wesentlich höherer hy­draulischer Bremsdruck. Der gestufte Tandem-Hauptzylinder bietet deshalb die Sicherheit einer guten Abbremsung bei

 So bietet der gestufte Tandem Hauptzylinder bei einem ausgefallenen Vorderachsbremskreis die Sicherheit eines effektiven Abbremsung. 

Das LD Motorsports Team beendet das FIA RallycrossRX Saison Finale mit Erfolg in Buxtehude, Germany

Das Finale der FIA RallycrossRX Saison 2013 wird sicherlich als eines der bis jetzt spannendsten Events in die Geschichte des Rallysports eingehen. Das LD Motorsports kann stolz verkuenden, dass seine beiden Athleten auf dem Podium landeten und einmal Silber und Bronze mit nach Hause nehmen konnten. Es war ein sehr emotionsgeladenes Wochenende am sonnigen Estering in Deutschland und Monster Energy Teamkollegen Liam Doranu und Andreas Bakkerud kaempften sich durch ein paar harte Quali-runden bevor sie beide das Halbfinale erreichten. Nachdem er seine erste und dritte Quali-runde gewonnen hatte, qualifizierte sich Liam als dritter fuer das Halbfinale, kam nach einem super spannenden Rennen als zweiter ins Ziel und liess die Fans voller Vorfreude auf das Finale zurueck. Bakkerud, der sich auch fuer das Finale qualifizierte, stellte sich neben seinem Teamkollegen fuer das Finale in der zweiten Reihe auf ueber die naechsten Runden zeigten beide, was sie so an Fahrkuensten und Ehrgeiz besitzen. Nach aeusserst spannenden Minuten und einigen Fahrern, die auf dem Weg zurueck blieben, musste das Rennen gestoppt werden, da das Auto eines anderen Fahrers Feuer fing. Andreas endete das Rennen im zweiten und Liam im dritten Platz. “Es war auf jeden Fall ein sehr emotionales Wochenende aber ich bin gluecklich, dass unser LD Motorsports Team die Saison mit zwei Plaetzen auf dem Podium beendet. Silber und Bronze am Estering mit nach Hause zu nehmen ist auf jeden Fall super - und rueckblickend auf das Jahr haben wir einiges zu feiern und koennen uns wirklich auf die naechste Saison freuen.”

Dieses Blog durchsuchen

Werbung