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Sonntag, 24. August 2014

Der Große Preis von Belgien 2014 / Das Qualifying

Nico Rosberg (Mercedes GP) sicherte sich beim Qualifying in Spa-Francorchamps die Pole Position für den morgigen Großen Preis von Belgien 2014.


Der Große Preis von Belgien 2014 / Freies Training - News

  • Auf soften Slicks erzielte Lewis Hamilton (Mercedes GP) in der zweiten Session des Freien Trainings zum Großen Preis von Belgien 2014 die Bestzeit des Tages.
  • Nico Rosberg (Mercedes GP) fuhr in der ersten Trainings-Session die schnellste Runde.


Mittwoch, 20. August 2014

3D-Videovorschau Grand Prix von Belgien 2014

Sehr geehrte Leser

nach der kurzen Sommerpause startet die Formel 1 am kommenden Wochenende wieder beim Grand Prix von Belgien auf der legendären Strecke in Spa.

Faszination Spa: Schnelle Geraden, lange Highspeed-Kurven, Bergauf- und Bergab-Passagen mit gewaltigen Fliehkräften, dazu regelmäßig Wetterkapriolen, die einmalige Strecke verlangt Fahrern und Technik alles ab. Die Strecke ist ein absolutes Highlight im Kalender, bei Fahrern und Fans gleichermaßen sehr beliebt.

Im beigefügten Videoclip werden die besonderen Anforderungen an Teams und Reifen in Spa erläutert:


Vorschau: Großer Preis von Belgien: Spa, 21. - 24. August 2014

MYTHOS SPA: DIE TRADITONSSTRECKE
STELLT DIE REIFEN AUF EINE HARTE PROBE

PIRELLI P ZERO MEDIUM UND SOFT FÜR DEN
GRAND PRIX VON BELGIEN NOMINIERT

HÄUFIG HEFTIGE WETTERKAPRIOLEN BEIM
LEGENDÄREN RENNEN IN DEN ARDENNEN

Mailand, 18. August 2014 – Mit einem der faszinierendsten Rennen im Kalender setzt die
Formel 1 nach der dreiwöchigen Sommerpause die Saison 2014 fort: dem Großen Preis
von Belgien in Spa-Francorchamps. Für den Klassiker nominierte Pirelli den P Zero White
(Medium) und den P Zero Yellow (Soft). Im Vergleich zum Vorjahr wurden somit zwei weichere
Mischungen kombiniert, um das Spektrum möglicher Rennstrategien der Teams
nochmals zu erweitern.
Eine Runde in Spa ist über sieben Kilometer lang. Kein anderer F1-Kurs reicht an diese
Dimension heran. Mit seiner einzigartigen Mischung aus schnellen Geraden, Highspeedund
Haarnadel-Kurven, rauem, unebenem Asphalt und einem recht hügeligem Streckenverlauf
stellt der Circuit auch die Reifen vor eine ganz besondere Herausforderung. Heftige
Kräfte in Quer- und Längsrichtung belasten Fahrer und Technik, in der Senke der legendären
Eau Rouge werden die Autos mit 1 G negativer Kompression zusammengestaucht,
während gleichzeitig eine Querbeschleunigung von rund 5 G auf ihnen lastet.
Oftmals starke Wetterschwankungen, nicht selten mit heftigen Regenfällen, gehören
ebenso wie häufig eher kühle Temperaturen zu den folkloristischen Merkmalen dieser
großartigen Strecke. Gerne regnet es auch an einem Ende der Strecke, während gleichzeitig
über anderen Abschnitten die Sonne scheint. Daraus können vermehrte Einsätze
des Safety Cars resultieren. Die Teams müssen also nicht nur eine wirkungsvolle Rennstrategie
entwickeln, sondern zudem in der Lage sein, schnell auf sich verändernde Bedingungen zu reagieren. Aus diesem Grund wird in Spa die Flexibilität der Autos, Reifen
und Fahrer in schöner Regelmäßigkeit bis aufs Äußerste gefordert.

Paul Hembery, Motorsport Direktor, Pirelli: „In Spa erwartet uns eine der beeindruckendsten
Rennstrecken des Jahres. Wir kennen den Circuit sehr gut, nicht zuletzt aufgrund
unserer Erfahrungen aus den 24-Stunden-Rennen der GT Masters sowie vielen
weiteren Engagements. Spa erfordert anpassungsfähige Reifen, die trotz des breiten
Spektrums unterschiedlicher Strecken- und Witterungsverhältnisse konstant gute Leistungen
bringen. In Spa sind Abrieb und Verschleiß der Reifen bekanntermaßen sehr hoch,
schlicht weil hier enorm große Energiemengen auf sie einwirken. Dennoch nominierten wir
für diesen Grand Prix erstmals seit 2011 die weichen und die mittelharten Slicks. Die
Teams werden die weichere der beiden Mischungen aufgrund des beachtlichen Zeitunterschieds
während des Qualifyings bevorzugt einsetzen. Nicht zuletzt liegt es auch an der
außergewöhnlichen Distanz einer Runde, dass die Reifenstrategie in Spa eine ganz entscheidende
Rolle spielen wird. Im Vergleich zu anderen Strecken kann ein Fahrer hier erheblich
mehr Zeit gewinnen, wenn er im richtigen Moment mit den richtigen Reifen fährt.
Rennen in Spa gehört zu jener Sorte, in denen es unter besonderen Bedingungen möglich
ist, als Letzter zu starten und dennoch zu gewinnen. Und das war schon immer der Garant
für einen sehr spannenden Grand Prix.”
Jean Alesi, Pirelli Berater: „Spa ist einfach unschlagbar, wenn es um den Fahrspaß geht.
Allerdings ist die Strecke auch ungemein schwierig, unabhängig davon, ob es regnet. Für
die Reifen ist der Kurs ein echter Härtetest. Der Fahrbahnbelag ist sehr rau, der Abrieb
entsprechend hoch. Als ich in der Formel 1 anfing, gab es noch Qualifying-Reifen. Es war
ungemein schwierig, mit ihnen auch nur eine Runde zu beenden, ohne dass sich Blasen
auf der Lauffläche bildeten. Wenn man die unmittelbar vor der Boxengasse liegende Bus-
Stop-Schikane erreichte, waren die Reifen in der Regel bereits ziemlich mitgenommen.
Das ist heute anders, denn die Reifen sind ungleich widerstandsfähiger als damals. Spa
muss mit wenig Abtrieb gefahren werden. Andernfalls ist man auf den Geraden nicht
schnell genug. Und besonders dort kann man Zeit gutmachen. Der raue Fahrbahnbelag
wird bei Nässe zu einem Vorteil. Und es regnet hier wirklich oft. Doch selbst dann hat die
Strecke noch ziemlich viel Grip.“

Die Anforderungen der Strecke an die Reifen
Um in Spa erfolgreich zu sein, müssen die Fahrer die enormen Energiemengen managen,
die aus allen Richtungen auf die Reifen einwirken. Zum Beispiel in der Kurvenkombination
Eau Rouge. Dort laufen die Motoren auf Vollast, während die Autos mit rund 300 km/h
durch diese Passage fliegen. Die Reifen werden dort mit einer Energiemenge von 1 G gestaucht,
während sie zugleich Seitenkräften von 5 G standhalten müssen.
Daraus resultiert eine ungewöhnlich hohe Belastung der Struktur sowie der Schulter der
Reifen, die auf keiner anderen Rennstrecke sonst auftritt.
Der Medium-Slick hat ein schmaleres Einsatzfenster und liefert selbst bei niedrigeren
Temperaturen, wie sie in Spa häufig herrschen, eine optimale Performance. Der weiche
Slick hingegen hat ein breiteres Einsatzfenster und ist für höhere Temperaturen ausgelegt.
Obwohl es in Spa sehr häufig regnet, blieb es sowohl beim Grand Prix vor einem Jahr als
auch beim 24-Stunden-Rennen im vergangenen Monat trocken.
Der erforderliche geringe Abtrieb des Setups beeinflusst den Bremsvorgang. Weil im Moment
der Verzögerung weniger Kräfte auf das Auto wirken, steigt die Gefahr, dass die Reifen
blockieren. Das kann zu Bremsplatten führen.
Im vergangenen Jahr siegte Sebastian Vettel (Red Bull) mit einer Zwei-Stopp-Strategie.
Gestartet von Rang zwei, absolvierte er zunächst zwei Stints auf den Mediums. Danach
ließ er die harten Slicks montieren, mit denen er das Rennen kotrolliert gewann. Romain
Grosjean (Lotus) kam dagegen nur einmal in die Boxengasse und wurde Achter.
Weitere Informationen über Spa-Francorchamps und den besonderen Anforderungen an
die Reifen enthält ein animiertes 3D Video von Pirelli. Es steht auf der Formel 1-Website
des Unternehmens für den lizenzfreien Einsatz unter folgendem Link zum Download bereit:
http://magazine.pzero.com/




Die bislang nominierten Reifen
                   P Zero Red        P Zero Yellow          P Zero White        P Zero Orange
Australien                                 Soft                      Medium
Malaysia                                                               Medium                 Hard
Bahrain                                    Soft                       Medium
China                                       Soft                       Medium
Spanien                                                                 Medium                 Hard
Monaco     Supersoft               Soft
Kanada      Supersoft               Soft
Österreich  Supersoft               Soft
Großbritannien                                                      Medium                  Hard

Deutschland Supersoft              Soft
Ungarn                                    Soft                       Medium

Belgien                                    Soft                       Medium
Das P Zero Magazin:
Die neue Ausgabe des P Zero Magazins enthält Fakten über den Grand Prix von Belgien
und beleuchtet die Motorsport-Kultur des Landes sowie Besonderheiten des belgischen
Lifestyles. Zudem informiert sie über Aktionen in der Pirelli Welt von gestern, heute und
morgen. Das e-Magazin bietet Videos und weitere interaktive Beiträge, die im Verlauf des
Rennwochenendes aktualisiert werden. Es steht unter folgendem Link bereit:
http://magazine.pzero.com


Montag, 7. Oktober 2013

Großer Preis von Korea 2013 – Rennen VETTEL DOMINIERT SPANNENDES RENNEN

Yeongam, 06. Oktober 2013 – Red Bull-Pilot Sebastian Vettel holte sich beim Grand Prix von
Korea seinen dritten Sieg in Folge auf der Strecke in Yeongam. Mit seinem Sieg baut er seine
Führung in der Weltmeisterschaftswertung weiter aus. Dem Red Bull-Piloten, erfolgreich mit einer
Zwei-Stopp-Strategie, gelang es dabei als erstem Fahrer, das Rennen auf dem Korea International
Circuit von der Pole Position aus zu gewinnen. Nun hat Vettel sogar die theoretische Chance, sich
schon beim nächsten Rennen, am kommenden Wochenende in Suzuka/Japan, den Titel zu
sichern. Dazu müsste er gewinnen und Fernando Alonso maximal auf dem neunten Platz ins Ziel
kommen.
Mit Ausnahme von Daniel Ricciardo (Toro Rosso) starteten alle Fahrer auf den supersoften P Zero
Red ins Rennen. Nach kurzen Schauern am Morgen blieb es während des Rennens trocken. Die
Luft war 27 Grad Celsius warm, der Asphalt hatte 29 Grad.
Ricciardos Strategie katapultierte ihn vom 12. Startplatz auf Rang vier vor seinem ersten
Reifenwechsel in Runde 18. Während der ersten Safety Car-Phase wechselte er auf die
supersoften Slicks und hielt sich beständig unter den Top Ten, bevor er eine Runde vor Schluß
sein Auto abstellen musste. McLaren-Pilot Jenson Button war einer von wenigen Fahrern, die die
Safety Car-Phasen nicht für einen Boxenstopp nutzten. Der Brite konnte sich von Platz elf auf
Rang acht verbessern. Dabei fuhr er in seinem letzten Stint von Runde 22 bis zum Ziel einen Satz
der Mediums P Zero White.
Pirellis Motorsport Direktor, Paul Hembery, sagte: „Der Medium hat sich als idealer Reifen für
das Rennen erwiesen. Daher wechselten die Fahrer auch so schnell wie möglich auf diese
Gummimischung. Die Teams reagierten während des Rennens sehr schnell auf die Strategien
ihrer direkten Konkurrenten. Unsere Reifennominierung für diese Strecke war vielleicht etwas
aggressiv, allerdings war der supersofte Slick eine sehr gute Wahl für das Qualifying, ebenso wie
der Medium für das Rennen. Unsere Entscheidung entsprach zudem den Wünschen der meisten
Teams. Die Ursache des Defekts an Sergio Perez rechten Vorderreifen konnten wir sehr schnell
ermitteln, es handelte sich um einen Bremsplatten, der entstand, weil das Rad kurz vorher bei
einem starken Bremsmanöver blockierte. Nicht unüblich im Motorsport. Die beiden Safety Car-
Phasen beeinflussten natürlich ebenfalls den Rennverlauf und die Strategien der Teams. Daher
beendeten bis auf eine Ausnahme alle Fahrer das Rennen mit zwei Stopps. Ohne Safety Car
hätten wir vielleicht mehr Piloten mit einer Drei-Stopp-Strategie gesehen. Doch auch so blieb es
bei den zwei bis drei Boxenstopps pro Rennen, die wir uns für diese Saison vorgenommen hatten.“


Schnellste Zeit des Tages je Mischung:

                Supersoft /Medium /Intermediate /Regenreifen
Erster       RIC – 1:42,947 /VET – 1:41,380 /Nicht genutzt /Nicht genutzt
Zweiter    SUT – 1:44,095 /GRO – 1:41,936 /Nicht genutzt /Nicht genutzt
Dritter      VET – 1:45,986 /RAI – 1:41,975 /Nicht genutzt /Nicht genutzt

Längste Stints des Rennens:

Supersoft 21 (RIC)
Medium 33 (BUT)
Intermediate Nicht genutzt
Regenreifen Nicht genutzt


Truth-O-Meter:
Dieses komplexe Rennen absolvierten die meisten Teams mit einer Zwei-Stopp-Strategie. Unsere
Vorhersage war allerdings nicht ganz richtig was das Timing der Stopps angeht, auch wenn die
grobe Richtung stimmte. Wir sagten, auf dem Papier sei die schnellste Taktik ein Start auf den
supersoften Slicks, neue P Zero Red in Runde 20 und Wechsel auf die Mediums in Runde 40. Am
Ende holte sich Vettel schon in Runde 11 Mediums und ebenso in Runde 31 während der ersten
Safety Car-Phase


Zusammenfassung der Boxenstopps – Großer Preis von Korea 2013:

Vettel: SSU MU (11) MN (31) 2
Räikkönen: SSU MN (11) MN (25) 2
Grosjean: SSU MN (10) MN (31) 2
Hülkenberg: SSU MN (10) MN (26) 2
Hamilton: SSU MN (9) MN (29) 2
Alonso: SSU MN (9) MU (28) 2
Rosberg: SSU MN (10) MN (28) 2
Button: SSN MN (4) MN (22) 2
Massa: SSU MU (6) MN (29) 2
Perez: SSN MN (10) MN (31) 2
Gutierrez: SSU MN (7) MN (31) 2
Bottas: SSN MN (8) MN (28) 2
Maldonado: SSN MN (7) MN (23) 2
Pic: SSN MN (9) MN (30) 2
Van Der Garde: SSN DT (10) MN (11) MN (30) 3
Bianchi: SSN MN (10) MN (30) 2
Chilton: SSN MN (12) MN (30) 2
Vergne: SSN MN (12) MN (24) MU (38) 3
Ricciardo: MN MN (18) SSN (31) 2
Sutil: SSU MN (3) MN (28) SSN (38) SSU (41) 4
Webber: SSU MU (12) MU (30) SSU (31) 3 NC
Di Resta: SSN MN (7) MN (23) 2 NC




In der ersten Spalte stehen die Reifen, mit denen die Fahrer das Rennen starteten.
SS = Supersoft

M = Medium
N = Neue Mischung
U = Gebrauchte Mischung
NC = Nicht gewertet
DT = Durchfahrstrafe
In der letzten Spalte steht die Summe der Boxenstopps.










Samstag, 5. Oktober 2013

Großer Preis von Korea 2013 – Qualifying SEBASTIAN VETTEL IN KOREA AUF POLE POSITION


05. Oktober 2013 – Red Bull-Pilot Sebastian Vettel hat sich seine sechste Pole Position in
dieser Saison geholt, mehr als jeder andere Fahrer in diesem Jahr. Auf den supersoften P Zero Red fuhr er eine Zeit von 1:37,202. Allerdings hat in den drei Jahren, die der Grand Prix von Korea schon gefahren wird, bislang nie der von Pole gestartete Pilot gewinnen können. Neben Vettel steht Lewis Hamilton im Mercedes, die beiden Fahrer teilen sich zum fünften Mal in dieser Saison die erste Startreihe.
Bei warmen, trockenem Wetter und Temperaturen um die 25 Grad Celsius begannen die meisten Teams das Qualifying auf den Mediums P Zero White. Die Autos von Marussia und Caterham sowie der Sauber von Esteban Gutierrez stiegen als Erste auf die supersoften Slicks um. Q1 beendete Kimi Räikkönen (Lotus) mit der Bestzeit.
Für Q2 wurden alle Autos mit den supersoften Gummis bereift. Lewis Hamilton gelang eine sehr gute schnelle Runde, doch drei Minuten vor Ende der Session unterbot Vettel diese Zeit.
In Q3 kamen ebenfalls ausschließlich die supersoften P Zero Red zum Einsatz. Da die Strecke durch mehr Gummiabrieb immer mehr Grip aufbaute, fielen entsprechen die Rundenzeiten. Die beiden Red Bull gingen als erste auf die Strecke, gefolgt von den beiden Mercedes. Erneut holte Sebastian Vettel die Bestzeit und sicherte sich die Pole Position. Die Ferrari und die beiden Sauber wählten eine andere Taktik und blieben fast bis zum Ende der Session in der Box. Die beiden Lotus-Piloten hingegen waren mit unterschiedlichen Strategien unterwegs. Während Romain Grosjean zwei
schnelle Runden fuhr, absolvierte Kimi Räikkönen nur eine.
Vettel war außerdem heute Morgen der schnellste Fahrer in FP3, gefolgt von seinem Teamkollegen Mark Webber.

Paul Hembery, Direktor Motorsport bei Pirelli, sagte: „Zwischen den beiden Mischungen liegt nun ein Zeitunterschied von rund 0,8 Sekunden pro Runde. Das ist etwas weniger als in Singapur undbietet viele Optionen für interessante Rennstrategien. Mit jeder Session des Qualifyings wurde der Grip besser, daher versuchten die meisten Piloten, ihre schnellen Runden erst gegen Ende der Session zu fahren. Schon heute Nachmittag konnten wir unterschiedliche Taktiken erkennen.
Dennoch gehen wir davon aus, dass die meisten Teams unter normalen Umständen auf eine Zwei-Stopp-Strategie setzen werden. Eine große Unbekannte ist das Wetter. Für heute Nacht und morgen Früh sind Regenschauer angesagt. Während des Rennens soll es trocken bleiben. Die Temperaturen werden wohl etwas sinken. Doch wie es aussieht, wird uns zumindest der Taifun nicht erreichen!“

Der geheime Strategie-Prophet von Pirelli:
Theoretisch ist eine Zwei-Stopp-Strategie die schnellste Taktik für die 55 Runden von Korea. Auf dem Papier bedeutet das: Start auf den supersoften Slicks, neue supersofte Gummis in Runde 20,  Wechsel auf die Mediums in Runde 40.
Allerdings ist es realistischer, dass die meisten Teams sich für folgende Variante entscheiden: Start auf den supersoften Reifen, Wechsel auf die Mediums in Runde 20, neue Mediums in Runde 38.
Die beste Drei-Stopp-Strategie für die Piloten, die etwas anderes ausprobieren möchten: Start auf den supersoften Slicks, in Runde 19 neue supersofte Reifen, das selbe in Runde 34, in Runde 47 schließlich Wechsel auf die Mediums.


Die schnellsten Fahrer in FP3:
1. Vettel 1:37,881 Supersoft neu
2. Webber 1:38,018 Supersoft neu
3. Rosberg 1:38,318 Supersoft neu


Die besten 10 Fahrer nutzten während des Qualifyings folgende Reifen:
Vettel Supersoft 1:37,202
Hamilton Supersoft 1:37,420
Webber Supersoft 1:37,464
Grosjean Supersoft 1:37,531
Rosberg Supersoft 1:37,679
Alonso Supersoft 1:38,038
Massa Supersoft 1:38,223
Hülkenberg Supersoft 1:38,237
Gutierrez Supersoft 1:38,405
Räikkönen Supersoft 1:38,822






Freitag, 4. Oktober 2013

Großer Preis von Korea 2013 – Freies Training HAMILTON SETZT BESTZEIT AUF P ZERO RED


Yeongam, 04. Oktober 2013 – Mercedes-Pilot Lewis Hamilton fuhr heute bei den freien Trainings zum Grand Prix von Korea die schnellste Runde. Die Bestzeit gelang ihm mit den supersoften P
Zero Red, die gemeinsam mit den Mediums P Zero White für den Grand Prix nominiert sind. Mit dieser Kombination der Mischungen fuhren die Teams auch vor zwei Wochen in Singapur.
In beiden Sessions gelangen dem Briten fehlerfreie Stints. In FP1 arbeitete er mit den Mediums am Setup seines Autos für das Rennen, auf den supersoften Slicks gelang ihm dann in FP2 die schnellste Zeit mit 1:38,673. Die zweitschnellste Zeit fuhr Red Bull-Pilot Sebastian Vettel, ebenfalls auf den P Zero Red.
Während beider Sessions war es warm und trocken, die Temperaturen lagen bei rund 24 Grad. Am Wochenende soll es jedoch wechselhaft werden, auch Regen wird derzeit für das Rennen am Sonntag nicht ausgeschlossen.
Paul Hembery, Pirellis Motorsport Direktor, sagte: „Den Teams liegen schon von Singapur viele Informationen über den supersoften Reifen und den Medium vor. Allerdings unterscheiden sich die beiden Rennstrecken sehr deutlich, besonders die lateralen Kräfte wirken in Korea stärker auf die Reifen ein. Deshalb müssen die Teams den Abrieb und den Verschleiß genau beobachten, um eine erfolgreiche Rennstrategie zu erarbeiten. Die Strecke war dabei heute Morgen noch sehr „grün“, das sollte schnell besser werden, je mehr Gummi sich auf dem Asphalt ablagert. Trotz des rutschigen Belags gab es nur wenig Graining und auch sonst keine großen Überraschungen.
Daher konnten alle Teams ihr geplantes Programm abarbeiten. Im Moment liegt der
Zeitunterschied zwischen den beiden Mischungen bei über einer Sekunde pro Runde. Wir gehen davon aus, dass dies morgen etwas weniger sein wird. Folglich gibt es viele Optionen für unterschiedliche und interessante Rennstrategien. Wie immer kaum vorhersehbar sind das wechselhafte Wetter und der mögliche Einsatz des Safety Cars, das in der Vergangenheit in Korea schon häufiger auf die Strecke musste. Um auf diese komplexe Situation gut vorbereitet zu sein, ist es wichtig, so viele Informationen wie möglich vorliegen zu haben. Darum wird es auch beim letzten freien Training morgen Vormittag gehen.“

Schnellste Reifen des Tages:
FP1:
FP2:
1. Hamilton 1:39,630 Medium gebraucht
1. Hamilton 1:38,673 Supersoft neu
2. Vettel 1:39,667 Medium gebraucht
2. Vettel 1:38,781 Supersoft neu
3. Rosberg 1:39,816 Medium gebraucht
3. Rosberg 1:38,797 Supersoft neu

Reifenstatistik des Tages:
Supersoft / Medium / Intermediate / RegenreifenRegenreifen
Gefahrene Kilometer* / 1785 / 4458 / Nicht genutzt / Nicht genutzt
Insgesamt genutzte Reifensätze**/ 22 44 / Nicht genutzt / Nicht genutzt
Höchste Rundenzahl / 21 26 / Nicht genutzt / Nicht genutzt



* Diese Zahl gibt die Summe der Kilometer an, die alle Fahrer in FP1 und FP2 absolvierten.
** Diese Zahl gibt die Summe der Reifensätze an, die alle Fahrer in FP1 und FP2 pro Mischung
nutzten.




Großen Preis von Korea, Yeongam, 03. – 06. Oktober 2013

P ZERO MEDIUM UND SUPERSOFT ERÖFFNEN STRATEGIEVIELFALT BEIM GRAND PRIX VON KOREA


 Medium P Zero White und den supersoften P Zero Red. Dabei weist der Circuit in Yeongam einen völlig anderen Charakter auf: Schnelle und langsamere Kurven sowie technisch anspruchsvolle Passagen und Geraden wechseln einander ab. Seit seinem Grand Prix-Debüt im Jahre 2010 wird der 5,165 Kilometer lange Circuit gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Für die Reifen stellt dies kein Problem dar, doch werden die Nackenmuskeln der Fahrer zusätzlich belastet.
Abgesehen vom jährlichen Formel 1-Rennen wird die Strecke nur selten genutzt und wird über das Rennwochenende durch den Reifenabrieb immer mehr Grip aufbauen. Daher verändert sie sich im Laufe des Rennwochenendes stark. Die Kombination aus mittleren und supersoften Reifen, die in dieser Saison zum vierten Mal eingesetzt wird, ermöglicht den Fahrern maximalen Speed im Qualifying und garantiert den Teams zugleich ein breites Spektrum taktischer Möglichkeiten in der Rennstrategie.
Paul Hembery: “Die diesjährige Nominierung weicht von der des vergangenen Jahres ab, als wir die soften und supersoften Slicks für Korea festlegten. In der aktuellen Kombination ergänzen sich die unterschiedlichen Charakteristiken der Mischungen des momentanen Portfolios am besten.


Wir gehen davon aus, dass die Rundenzeiten der beiden gewählten Mischungen ähnlich wie in Singapur deutlich voneinander abweichen. Das soll die Teams dabei unterstützen, einige interessante Strategien zu entwickeln.
Die Strecke in Korea bietet einen interessanten Mix aus schnellen und langsameren Abschnitten. Von allen Circuits, auf denen die supersoften P Zero-Slicks genutzt werden, wirken hier die höchsten Seitenkräfte auf die Reifen ein, das richtige Reifenmanagement wird also wieder einmal sehr wichtig sein. Von hoher Bedeutung sind für die Teams die Daten, die in den freien Trainings gewonnen werden. Das gilt insbesondere für das Beurteilen des Verschleißes und der Stufen des Leistungsabbaus jeder Mischung bei unterschiedlich schweren Tankfüllungen. Die richtige Interpretation dieser Daten fürs Rennen bildet den Schlüssel zur Entwicklung einer erfolgreichen Strategie. Welchen gravierenden Unterschied es macht, über die richtige Strategie zu verfügen, sahen wir in Singapur. Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Safety Car-Phase in Korea geringer ist, wird sie bei den Vorbereitungen der Teams für das Rennen eine wichtige Rolle spielen. Zumal die Weltmeisterschaft jetzt in ihre entscheidende Phase eintritt und es auf jeden Faktor ankommt.“
Jean Alesi: “Ich bin in Korea kein Rennen gefahren, aber ich habe von den Piloten viel Positives gehört. Das ist ermutigend. Denn als die neue Generation der Circuits aufkam, waren diese Strecken zunächst nicht besonders beliebt. Doch nun scheint es eine andere Philosophie zu geben, die sicherstellt, dass sämtliche Tracks auch echte Fahrer-Circuits sind. Das Interessante an diesem Rennen ist die Nominierung der Reifen-Mischungen. Sie ist dieselbe wie in Singapur, wo wir ein sehr gutes Rennen sahen. Der Unterschied zwischen den Rundenzeiten der beiden Mischungen ist groß. Einige Fahrer sind in der Lage, daraus einen Vorteil für ihre Strategie-Entwicklung zu ziehen. Was wir in Singapur ebenfalls beobachten konnten, war die Haltbarkeit der supersoften Slicks.



Obwohl es sich um die weichste Mischung im Portfolio handelte, konnten die Piloten damit ohne nennenswerte Performance-Einbußen relativ lange Stints fahren. Ich gehe davon aus, dass es in Korea ähnlich sein wird.“
Der Circuit und die Reifen
Das für die Reifen kritischste Merkmal der Strecke in Yeongam sind die Hochgeschwindigkeits-Kurven und die Zonen, in denen es zu heftigen Bremsmanövern kommt. Hier werden maximalen Brems- bzw. Verzögerungskräfte bis 5,2 G erreicht. Durch die Lastwechsel wirken Vertikalkräfte auf die Vorderreifen, die einem Druck von über 900 Kilogramm entsprechen.
Darüber hinaus müssen die Slicks auch hohen Seitenkräften standhalten. So erfolgt zwischen den Kurven 7 und 8 ein Richtungswechsel bei 270 km/h. Dabei fließt in der Spitze eine laterale Energie von 4,4 G durch die belasteten Reifen. Die rapiden Richtungswechsel erfordern maximale Strukturfestigkeit, um eine hohe Lenkpräzision zu gewährleisten und dem Fahrer dabei zu helfen, die Ideallinie zu halten.
Eine weitere schwierige Passage ist die Abfolge der langsameren Kurven 15 bis 17. Dabei nutzen die Fahrer die Kerbs auf der Innenseite der Kurve, was die Struktur der entsprechenden Reifen belastet. Zugleich wird es in dieser Phase für die gegenüberliegenden Reifen schwierig, Bodenhaftung zu halten. Um dieser Anforderung zu genügen, ist hoher mechanischer Grip erforderlich, den insbesondere die supersoften Slicks liefern.
.
Reifentechnik
Das aerodynamische Setup, das die Teams in Korea einsetzen werden, ähnelt dem von Singapur. Charakteristisch sind mittlere bis hohe Anpresskräfte, der rechte Vorderreifen muss auf dem koreanischen Circuit die meiste Arbeit verrichten.
In Korea kann es zu Graining kommen, insbesondere aufgrund des geringen Grips der Strecke zu Beginn des Wochenendes. Graining entsteht, wenn das Auto zu stark seitwärts rutscht. Dadurch entsteht auf der Lauffläche ein ungleichmäßiges Verschleißmuster, wodurch die Performance des Reifens beeinträchtigt wird.
Die Mehrzahl der Piloten setzte im vergangenen Jahr auf eine zwei-Stopp-Strategie. Lediglich drei Piloten hatten sich für einen bzw. drei Stopps entschieden. Die Top-10 starteten mit den supersoften Slicks ins Rennen, das Sebastian Vettel (Red Bull) gewann. Von jenen Fahrern, die den Grand Prix mit den soften Slicks begonnen hatten, erzielte Jean-Eric Vergne (Toro Rosso) die beste Platzierung. Von Rang 16 gestartet, kam er als Achter ins Ziel.



Bislang eingesetzte Mischungen PZero Red
PZero Yellow
PZero White
PZero Orange
Australien
Supersoft
Medium
Malaysia
Medium
Hart
China
Soft
Medium
Bahrain
Medium
Hart
Spanien
Medium
Hart
Monaco
Supersoft
Soft
Kanada
Supersoft
Medium
Großbritannien
Medium
Hart
Deutschland
Soft
Medium
Ungarn
Soft
Medium
Belgien
Medium
Hart
Italien
Medium
Singapur
Supersoft
Medium
Korea
Supersoft
Medium





Samstag, 21. September 2013

Großer Preis von Singapur 2013


PERFEKTER START MIT P ZERO RED
Singapur, 20. September 2013 – Während der ersten zwei Sessions des freien Trainings auf dem letzten Stadtkurs in dieser Saison setzten die Teams heute die supersoften P Zero Red und die Mediums P Zero White ein. Die Bestzeit des Tages fuhr Sebastian Vettel (Red Bull) mit 1:44.249 Minuten, erzielt in der zweiten Session auf den supersoften Slicks.
Wie erwartet, lag die Luftfeuchtigkeit heute am Marina Bay Street Circuit, Austragungsort des einzigen Nachtrennens der Formel 1, bei fast 75 Prozent. Doch dies ist nur einer der Faktoren, die das Rennen in Singapur zu einer enormen physischen Belastung für die Fahrer machen. Während der beiden Trainingseinheiten konnten die Teams wertvolle Daten sammeln, die es ihnen ermöglichen, optimale Strategien für das Rennen am Sonntag zu entwerfen. Denn unmittelbar nach dem Rennen auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Monza vor 14 Tagen fahren die Piloten nun auf der nach Monaco langsamsten Strecke des Jahres und müssen komplett andere Setups mit hohem Abtrieb einsetzen.
Pirellis Motorsport Direktor Paul Hembery kommentiert: “Es ist phantastisch, wieder in Singapur zu sein. Die Atmosphäre ist so spektakulär wie immer. Dieser Grand Prix weicht von den anderen Rennen der Saison stark ab. Daher ist das freie Training ungemein wichtig, um dringend benötigte Informationen zu erhalten, wie sich die Autos mit unterschiedlichen Tankfüllungen, Setups und Reifenmischungen verhalten. Diese Daten bilden für jedes Team das Rückgrat der Rennstrategie.
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Aufgrund der hohen Wahrscheinlichkeit einer Safety Car-Phase müssen die Strategien allerdings so flexibel wie möglich angelegt sein. Unter normalen Umständen erwarten wir ein zwei-Stopp-Rennen, aber das hängt stark davon ab, wie sich das Rennen entwickelt, und ob die vorgegebene Zahl der Runden tatsächlich gefahren werden kann. Im vergangenen Jahr war dies nicht der Fall. Der Grand Prix von Singapur unterscheidet sich massiv von den beiden vorangegangenen Rennen. Daher war es für uns wichtig zu sehen, wie unter den hiesigen Bedingungen die Setups mit hohem Abtrieb und die Reifen miteinander arbeiten. Wir müssen zwar noch zahlreiche Daten auswerten, doch soweit wir es zum jetzigen Zeitpunkt beurteilen können, ist der Verschleiß eher gering. Und es besteht aktuell ein deutlicher Performance-Unterschied zwischen den beiden Mischungen von fast zwei Sekunden pro Runde. Das erweitert das Spektrum der strategischen Möglichkeiten. Wir gehen davon aus, dass die meisten Piloten im Qualifying die supersoften Slicks einsetzen werden. Diese Mischung kommt einem Qualifying-Reifen am nächsten. Dagegen ist völlig offen, was sie dann während des Rennens tun werden.”
Schnellste Fahrer des Tages FP1:
FP2
1. Hamilton
1:47.055
Minuten
Medium, gebraucht
1. Vettel
1:44.249 Minuten
Supersoft,
neu
2. Webber
1:47.420
Minuten
Medium, gebraucht
2. Webber
1:44.853 Minuten
Supersoft,
neu
3. Vettel
1:47.885
Minuten
Medium, gebraucht
3. Rosberg
1:45.258 Minuten
Supersoft,
neu






Vorschau zum Grand Prix von Singapur: Marina Bay Street Circuit, 20. -22. September 2013


DAS EINZIGE NACHTRENNEN DER SAISON ERWARTETDIE TEAMS
Mailand, 16. September2013–Nach den beiden schnellen und traditionsreichen Rennen von Spa und Monza im Herzen Europas zieht die Formel 1 nun weiter zu einem ganz anderen Austragungsort. Auf dem hochmodernen Straßenkurs von Singapur fahren die Piloten nachtsim Flutlicht. Für dieses einzigartige Rennwochenende nominierte Pirelli den supersoften P Zero Red sowie den Medium P Zero White.
Neben der Fahrt bei Nacht tragen noch weitere Faktoren dazu bei, das Rennen auf dem Marina Bay Circuit zu etwasbesonderemzu machen. So ist es in der Regel das längste Rennen der Saison, das häufigerst kurz vor dem Zeitlimit von zwei Stunden endete. Das bedeutet, die Autos starten in Singapur mit der größtmöglichen Tankfüllung.Darüber hinaus sind Regenfälle nicht ungewöhnlich,nicht seltenkam bislangdas Safety Car zum Einsatz. Diese Bedingungenwirken sich natürlich auf den Reifenverschleiß und somit auf die Strategie aus.
Paul Hembery: „In diesem Jahr liefern wir andere Reifen als 2012, als wir den soften und den supersoften Slick einsetzten. Der Grund: Die Mischungen der diesjährigen Kollektion sind weicher als im Vorjahr, um die Performance und den Grip zu maximieren. Singapur hat einen recht unebenen Asphalt. Das ist typisch für Straßenrennen. Zusätzlich wechselt durch die Straßenmarkierungen und Gullideckel ständig der Grip. Außerdem fahren wir bei Nacht. Das bedeutet, Strecken-und Lufttemperatur sinken im Verlauf des Rennens. Nicht zu vergessen: Die Autos starten wegen dervollen Tanks sehr schwer. Auch das wirkt sich direkt auf den Abrieb und den Verschleiß der Reifen aus. Darüber hinaus ist das Rennen sehr lang. Das bietet den Teams viele Optionen für ihre Strategien. Singapur ist tatsächlich in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Wir haben uns hier immer äußerst willkommen gefühlt. Unser Ziel ist wie immer, mit unseren Reifen dazu beizutragen, dass sowohl die Teams als auch die Zuschauer ein spektakuläres Rennen erleben. Wir suchen stetsnach dem richtigen Kompromiss zwischen Performance und Verschleiß, um einen spannendenWettkampf zu garantieren.“

Jean Alesi: „Ich bin in Singapur nie gestartet. Doch vor zwei Jahren habe ich mir das Rennen live angesehen. Ich kann es nur als phantastisch beschreiben: Was die Verantwortlichen hier erreicht haben, nimmt einem den Atem. Auchim TV bieten die Bildereine besondere Optik. Aus meiner Sicht ist das Rennenfür die Piloten und die Autos hart, weniger für die Reifen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist nicht so hoch, der Grip ist recht niedrig, die Bedingungen belasten das Gummi nicht zu sehr. Für die Fahrer ist es etwas anderes: Die hohen Temperaturen, die Luftfeuchtigkeit und die Länge des Rennens sind anstrengend. Spa und Monza beanspruchten die Reifen deutlich mehr. Ich denke, es wird interessant zu beobachten, welche Strategiendie Teams wählen werden. Der supersofte Slick und der Medium bieten ihnen viele Optionen. Das ist ein faszinierender Aspekt der modernen Grand Prix Rennen.“
Die Anforderungen der Strecke an die Reifen:
Eine gute Traktion ist in Singapur besonders wichtig. Denn dieser Kurs hat die zweithöchste Anzahl an Kurven (23)in der Saison. Der Asphalt ist uneben und rutschig, der Grip verändert sich
zusätzlich durch die Straßenmarkierungen und Gullideckel. Dennoch entwickeln die Autos beim Bremsen Kräfte bis zu4,3G.
Die Luftfeuchtigkeit schwankt in Singapur zwischen 75 und 90 Prozent, es regnet auch oft. Folglich besteht die Möglichkeit, dass der Intermediate Cinturato Green sowie der Regenreifen Cinturato Blue zum Einsatz kommen.

Die Boxengasse ist 404 Meter lang, das Tempolimit liegt bei 60 km/h. Daher dauert ein Boxenstopp in Singapur besonders lange: ein wichtiger Faktor bei der Strategie.
Weitere Informationen über Singapur, die Intermediates und die Regenreifen erklärt Pirellis Rennmanager Mario Isola in einem animierten 3D-Video. Dies steht auf der Formel 1-Website von Pirelli zum Download bereit: www.pirelli.com/f1pressarea.

Technische Daten zu den Reifen:
Das Rennen in Singapur ist nicht nur das längste der Saison. Durch das viele Bremsen und Gas gebenauf dem Straßenkurs ist der Spritverbrauch ebenfalls der höchste des Jahres. Rund eine halbe Runde fahren die Piloten mit Vollgas, allerdings müssen sie in einigen Bereichen auch stark abbremsen.
Die besten drei Fahrer 2012 wählten eine Zwei-Stopp-Strategie. Sebastian Vettel gewann das Rennen vom dritten Startplatzaus. Damals begann er mit den supersoften P Zero Red, fuhr anschließend zwei Stints mit den soften P Zero Yellow. Jenson Button wurde mit exakt derselben Strategie Zweiter. Die Top Ten von 2012starteten alle mit dem supersoften Slick.
Die Teams müssen sich für Singapur eine sehr flexible Rennstrategie erarbeiten. Denn eine Safety Car-Phase ist höchstwahrscheinlich. Vergangenes Jahr war das Safety Carzweimal auf der Strecke. Die Piloten können diese Unterbrechung zum Beispiel für einen „freien“ Boxenstopp nutzen. Außerdem sinken durch das niedrigere Tempo Abrieb und Verschleiß der Reifen.
Die bisherige Reifenwahl:P Zero Red
P Zero Yellow
P Zero White
P Zero Orange
Australien
Supersoft
Medium
Malaysia
Medium
Hart
China
Soft
Medium
Bahrain
Medium
Hart
Spanien
Medium
Hart
Monaco
Supersoft
Soft
Kanada
Supersoft
Medium
Großbritannien
Medium
Hart
Deutschland






Soft
Medium












Mittwoch, 12. Juni 2013

Grand Prix von Kanada 2013 – Rennen VETTEL DOMINIERT GRAND PRIX VON KANDA

Montreal, 10. Juni 2013 – Sebastian Vettel ist auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Montreal zum 29.
Sieg seiner Karriere gefahren. Es war das erste Mal, dass Vettel und Red Bull beim Grand Prix von
Kanada ganz oben auf dem Podest standen. Vettel nutzte für seinen Erfolg eine Zwei-Stopp-
Strategie. Er startete auf den supersoften P Zero Red und absolvierte die folgenden zwei Stints auf
den Mediums P Zero White. Mit dem Sieg baute Vettel seine Führung in der Gesamtwertung weiter
aus.
Nach dem regnerischen Wetter während des Qualifyings blieb es während des Rennens trocken.
Obwohl die Piloten frei entscheiden konnten, mit welchen Slicks sie im Rennen an den Start gehen,
wählten alle Top Ten-Piloten die supersofte Mischung. Diese Slicks erreichen schnell ihre
Betriebstemperatur und waren in Kanada pro Runde fast eine Sekunde schneller als die Mediums,
ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von Vettels Sprint-Strategie.
Force India-Pilot Paul di Resta war der erfolgreichste Fahrer mit einer anderen Taktik. Er startete
von Platz 17 auf den Mediums. Der Brite stoppte nur ein einziges Mal in Runde 56 und beendete
das Rennen als Siebter. Außer di Resta begannen nur Romain Grosjean (Lotus) und die beiden
Marussia das Rennen auf der härteren der beiden Mischungen.
Aufgrund des Regens am Freitag und am Samstag besaßen die Teams vor Beginn des Rennes
kaum die Möglichkeit, die Slicks zu testen und wichtige Informationen zu sammeln. Entsprechend
flexibel gestalteten sie ihre Strategien. Der Abrieb als auch der Verschleiß der Reifen war dabei wie
erwartet relativ gering.
Pirellis Motorsport Direktor, Paul Hembery, sagte: „Der Grand Prix von Kanada gestaltete sich
für alle ein wenig als Schritt ins Unbekannte. Die Strecke war deutlich wärmer als während des
Qualifyings. Wegen der hohen Traktion ist Kanada eines der anspruchsvollsten Rennen für die
Hinterreifen. Der Regen verstärkte diesen Faktor weiter, denn das Wasser spülte das abgelagerte
Gummi vom Asphalt. Dadurch sank der Grip beachtlich. Trotzdem hielten sich Abrieb und Verschleiß
im Rahmen, wir sahen kaum Graining. Mercedes scheint noch immer Probleme mit dem hohen
Reifenverschleiß ihrer Autos zu haben. Nico Rosberg wählte als einziger der in den Top Ten
platzierten Piloten eine Drei-Stopp-Strategie. Obwohl sich zwei Stopps klar als Weg zum Erfolg
erwiesen, fuhr Paul di Resta ein exzellentes Rennen und bewies, dass es möglich war, auch mit
einem Stopp ins Ziel zu kommen. Dabei absolvierte er 56 Runden mit seinen Mediums.“
Schnellste Zeit des Tages je Mischung:
           /Softsoft / Medium / Intermediate / Regenreifen
Erster /WEB 1:16,182 / VER 1:17,909 / Nicht genutzt /Nicht genutzt
Zweiter/ ALO 1:16,203 /  DIR 1:17,957 / Nicht genutzt / Nicht genutzt
Dritter/ HAM 1:16,354 / GRO 1:18,349 / Nicht genutzt / Nicht genutzt


Längste Stints des Rennens:
Supersoft 27 Button
Mediums 56 di Restag
Intermediate Nicht genutzt
Regenreifen Nicht genutzt
Truth-O-Meter:
Wir prognostizierten eine Zwei-Stopp-Strategie: Start auf den supersoften Slicks, neue P Zero Red
in Runde 20, Wechsel auf die Mediums in Runde 40. Das war nicht ganz der Weg, den Vettel
wählte. Er fuhr die ersten 16 Runden auf den supersoften Slicks, wechselte dann auf die Mediums
und ließ sich in Runde 49 erneut die P Zero White an sein Auto montieren.
Zusammenfassung der Boxenstopps – Grand Prix von Kanada 2013
Vettel: SSN MN (16) MN (49) 2
Alonso: SSN MN (16) MN (47) 2
Hamilton: SSN MN (19) MN (48) 2
Webber: SSN MN (13) MN (46) 2
Rosberg: SSN SSN (14) MN (31) MN (57) 3
Vergne: SSN MN (13) SSN (57) 2
Di Resta: MN SSN (56) 1
Massa: SSN SSN (17) MU (41) 2
Räikkönen: SSN MN (22) 1
Sutil: SSN MN (9) MN (37) DT (61) 3
Perez: SSN MN (13) MN (43) 2
Button: SSN MN (27) 1
Grosjean: MN SSN (42) MN (53) 2
Bottas: SSN MN (14) MN (40) 2
Ricciardo: SSN MN (12) MN (39) 2
Maldonado: SSN MN (9) DT (17) MN (49) 3
Bianchi: MN SSN (41) 1
Pic: SSN MN (11) MN (36) 2
Chilton: MN SSN (38) 1
Gutierrez: SSN MN (21) SSN (63) 2
Hülkenberg: SSN MN (12) MN (38) 2 NC
Van Der Garde: SSN MN (8) MN (32) S&G (38) MU (40) 4 NC
In der ersten Spalte stehen die Reifen, mit denen die Fahrer das Rennen starteten.
SS = Supersofte Mischung
M = Mediums
N = Neue Reifen
U = Gebrauchte Reifen
NC = Nicht gewertet
DT = Durchfahrtstrafe
S&G = Stop and Go Strafe
In der letzten Spalte steht die Summe der Boxenstopps







Großer Preis von Kanada 2013: Qualifying VETTEL HOLT SICH DIE POLE MIT DEM CINTURATO GREEN INTERMEDIATE

Montreal, 09. Juni 2013 – Wechselhaftes Wetter prägte zum zweiten Mal in Folge
das Qualifying. Anders als in Monaco konnte in Montreal jedoch kein Fahrer
durchgängig Slicks einsetzen. Stattdessen nutzten sie in allen drei Sessions des
Qualifyings fast ausschließlich den Cinturato Green Intermediate. Zu Beginn von Q1
versuchten einige Piloten zwar, eine Runde mit den supersoften P Zero Red zu
absolvieren, den Pirelli neben dem P Zero Medium (White) für dieses Wochenende
nominiert hatte. Doch die Strecke erwies sich als zu nass für den Slick.
Am Ende sicherte sich Sebastian Vettel von Red Bull auf den Intermediates die Pole
Position. Seine Bestzeit: 1:25.425 Minuten. Bei unbeständigen äußeren
Bedingungen zeigte der Deutsche eine beständige Leistung. Bereits in Q1 hatte er
die schnellste Rundenzeit erzielt, in Q2 war er Drittschnellster.
Am Vormittag musste die letzte Session des freien Trainings auf eine halbe Stunde
reduziert werden. Grund waren Reparaturarbeiten an den Absperrungen wegen
eines Unfalls bei einem Rennen des Rahmenprogramms.
Auch während dieser Trainingseinheit regnete es. Die schnellste Zeit fuhr Mark
Webber von Red Bull auf den supersoften P Zero Red. Den zusätzlichen Satz
Cinturato Green Intermediate-Reifen, den jeder Fahrer am Freitag aufgrund des
Dauerregens erhalten hatte, mussten die Teams vor Beginn der letzten Trainings-
Session am Samstag zurückgeben.
Pirellis Motorsport Direktor Paul Hembery kommentiert: “Wie bei Grand Prix-
Veranstaltungen in Kanada oft erlebt, dominierte auch heute der Regen. Aufgrund
dieser Bedingungen erwarten wir ein spannendes Rennen mit einem
unvorhersehbaren Ausgang. Heute galt es für die Fahrer, aus den Intermediates den
höchstmöglichen Speed herauszuholen. Zudem kam es in jeder Runde des
Qualifyings entscheidend auf das richtige Timing an. Hier zeigten insbesondere
Valtteri Bottas und Williams eine hervorragende Leistung.
Am Sonntag scheint es trocken zu bleiben. Es wird interessant sein zu beobachten,
wie sich die unterschiedlichen Strategien bewähren. Infolge der bislang
vorherrschenden nassen Witterung verfügen die meisten Fahrer noch über einen
großen Vorrat neuer Reifen. Zugleich konnten die Teams hier bislang kaum Slicks
einsetzen. Daher stehen ihnen nur wenige aktuelle Daten zur Verfügung. Sollte es,
wie von vielen erwartet, während des Rennens trocken bleiben, kann jeder Fahrer
mit der Mischung seiner Wahl starten. Das erweitert das Strategie-Spektrum
zusätzlich.“
Der geheime Strategie-Prophet von Pirelli
Den größten Einfluss auf den Rennverlauf in Kanada könnten das Wetter und das
Safety Car nehmen. Doch sollte es trocken bleiben, sieht die schnellste Strategie für
das 70-Runden-Rennen zwei Boxenstopps vor. Trotz der rauen und schwierigen
Strecke bleiben Abbau- und Verschleißwerte der Reifen gering. Das ermöglicht es
den Fahrern, vom Start bis zur Zielrunde das Maximum aus ihren Boliden
herauszuholen. Die ideale Strategie: Der Fahrer startet auf den supersoften Slicks,
lässt in Runde 20 einen frischen Satz der superweichen P Zero Red montieren, um
dann in Runde 40 auf die mittelharten Reifen zu wechseln.
Eine Alternative sieht ebenfalls zwei Stopps vor. In diesem Fall startet der Pilot auf
den superweichen Slicks, um dann in den Runden 20 und 45 jeweils einen Satz der
mittelharten P Zero White anbringen zu lassen. Theroretisch müsste diese Strategie
zu einem etwas langsameren Rennen führen.

Die schnellsten Fahrer in FP3
1. Webber 1:17.895 Supersoft neu
2. Sutil 1:18.248 Supersoft neu
3. Hamilton 1:18.732 Supersoft neu

Die besten 10 Fahrer nutzten während des Qualifyings folgende Reifen:
Vettel Intermediate 1:25.425
Hamilton Intermediate 1:25.512
Bottas Intermediate 1:25.897
Rosberg Intermediate 1:26.008
Webber Intermediate 1:26.208
Alonso Intermediate 1:26.504
Vergne Intermediate 1:26.543
Sutil Intermediate 1:27.348
Raikkonen Intermediate 1:27.432
Ricciardo Intermediate 1:27.946



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